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Region Herisau
Stein am Rhein und den
Rheinfall erlebt
Bei herrlichem Sonnenschein
versammelten
sich 31 fröhliche
Teilnehmer am Bahnhof Herisau.
Schon bald ging die Fahrt mit
der Bahn über Romanshorn nach
Stein am Rhein. Das erste Ziel.
Ein einheimischer Steiner Kollege
von Gerald Baumann, erwartete
uns bereits. Er hat sich bereit
erklärt,
uns Stein am Rhein zu zeigen.
Schon auf dem Spazierweg
zur Altstadt hielt er auf der Rheinbrücke
an und erklärte die Umgebung.
Die Insel Werd, die klösterlichen
Besitzungen und die
früheren Äbte und die heutige
Zugehörigkeit zum Kloster Einsiedeln.
Dann führte er uns durch
Hinterhöfe, durch Gassen und Gebäude
und konnte so vieles unbekanntes
und interessantes zeigen.
Es hat viel Bestehendes und auch
im Bau befindliche kulturelle
Fresken, Gemälde und Bauten.
Er erwähnte die Burg Hohen Klingen,
die heute ein modern, aber
trotzdem im Stil umgebautes
Restaurant
enthält. Stein hat das
Glück, dass sich eine reiche Stiftung
um die Erhaltung dieser
Kleinode und Substanzen sorgt.
Einige unsere Mitglieder haben
gesagt, dass sie schon einige Male
in Stein waren, aber so viel Interessantes
haben sie nicht erwartet.
So geht die Zeit schnell herum
und schon war es Zeit zur Schiffslende
zu gehen. Kurz vor Mittag
hiess es «Leinen los», und kaum
hatten wir an den gedeckten
Tischen
Platz genommen, wurde
das Mittagessen serviert. In ruhiger
Fahrt lief das Schiff den Rhein
hinunter bis Schaffhausen. An der
Schiffslende erwartete uns schon
der bestellte Rheinfall-Express.
Hier ging’s durch die Stadt an der
Klosterkirche vorbei und dann in
kurvenreichen Gassen über Flurlingen
zum Rheinfall. Das Tosen
und der Sonnenschein beim
Rheinfall gaben ein wunderschönes
Naturschauspiel und es lud
zum Flanieren und Verweilen ein.
Da waren die Geselligkeit und die
Siesta bei der über zweistündigen
freien Zeit gegeben. Mit dem Car
ging es später am Nachmittag
wieder zurück nach Herisau.
Gerald Baumann